Geschäftsführer der EMC Deutschland GmbH
An Dramatik ist die mediale Diskussion derzeit nicht zu überbieten. Das Schiff der Weltwirtschaft schwankt heftig. Scheint die eine Welle vorübergezogen, droht die nächste über ihr hereinzubrechen.
Da ist sogar die Rede vom perfekten Sturm. Es gibt aber auch schon erste Zeichen, dass es selbst der Presse allmählich zu viel wird und die Zuversicht an Raum gewinnt. Das erscheint mir angemessen, denn ich erlebe bei unseren Kunden derzeit vor allem, dass das Prinzip der Vernunft vorherrscht und in den Führungsetagen weiterhin die Grundlagen für innovative Geschäftsprozesse und Dienstleistungen geschaffen oder weiterentwickelt werden – wenn auch erwartungsgemäß mit spitzem Rotstift. Ziel ist es, mit wirtschaftlichem Sachverstand Standards zu setzen, um das Unternehmen auf künftiges Wachstum vorzubereiten, während man an anderer Stelle Einsparpotenziale nutzt. So legen zahlreiche Kunden schon heute den Grundstein für das virtuelle Rechenzentrum der Zukunft, um das Potenzial innovativer Ideen im eigenen Unternehmen zu heben.
Die Herausforderung ist mannigfaltig: Wir müssen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten jetzt einmal mehr zwei bis drei Schritte vorausdenken, anstehende Veränderungen als Chance begreifen und die „Crew“ mit kühlem Kopf hindurchsteuern. Große Umstrukturierungen wie kleinere organisatorische Veränderungen lösen aber auch häufig Ängste vor der Veränderung aus, die durch die täglichen Hiobsbotschaften im geschäftlichen wie privaten Umfeld geschürt werden. Wie gelingt es, unter diesen Bedingungen Vertrauen zu haben – in die Führungskraft und die Mannschaft? Denn das Vertrauen, das die Mitarbeiter in das eigene Unternehmen haben, beflügelt die persönliche Leistungsbereitschaft, die sich nicht nur intern, sondern beispielsweise in einer Vertriebsorganisation wie der EMC Deutschland unmittelbar auf die tägliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden auswirkt.
Die Analyse der Konsequenzen kommt vor dem Umbau, Kommunikation muss ihn begleiten, um ihn zum Erfolg zu führen. Während auf der Führungsebene die Veränderung längst beschlossene Sache ist, müssen unsere Mitarbeiter überhaupt erst verstehen, wohin die Reise geht. Das heißt: erklären, Rückkopplung ermöglichen, um aus Bestehendem Mehrwert entstehen zu lassen. Es gilt dabei, die Kernkompetenz auszubauen und Innovationen zu beflügeln. Das ist herausfordernd, wenn Unklarheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herrscht. IT-Abteilungen sind hier übrigens besonders gefordert: Sie stehen zunehmend im Spannungsfeld steigender Anforderungen an die eigene Weiterentwicklung wie die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, um Innovationen bis auf die Ebene der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen voranzubringen.
Unser Ziel bei EMC ist es, kontinuierlich unsere Kernkompetenz für den Aufbau des virtuellen Rechenzentrums der Zukunft durch innovative Produkte zu erweitern, während wir die Beratungsleistung der deutschen Organisation an die Bedürfnisse unserer Kunden anpassen. Ich denke, wir sind auf gutem Kurs – vertikal bei größtmöglicher regionaler Kundennähe mit technologisch führendem Lösungsangebot. Gewiss, die Aufklärungs- und Vermittlungsarbeit ist anspruchsvoll, aber ich bin überzeugt, dass wir genau durch diese Anpassungen gestärkt durch das Jahr 2009 gehen werden. Ich wünsche uns allen – EMC wie auch unseren Kunden – das nötige Quäntchen Glück, aber vor allem die Zuversicht, die es braucht, um das Schiff wie die Mannschaft durch die stürmischen Zeiten und die Veränderung zu bringen.
„Ich gehe davon aus, dass sich der Dienstleistungsgedanke nachhaltig durchsetzen wird.“
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Ziel ist es mit wirtschaftlichem Sachverstand Standards zu setzen, um das Unternehmen auf künftiges Wachstum vorzubereiten, während man an anderer Stelle Einsparpotenziale nutzt. So legen zahlreiche Kunden schon heute den Grundstein für das virtuelle Rechenzentrum der Zukunft, um das Potenzial innovativer Ideen im eigenen Unternehmen zu heben.
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Information Governance, also der umsichtige und nachhaltige Umgang mit Informationen, wird zunehmend entscheidender, wenn es um die Bewertung der Unternehmensentwicklung geht.
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